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Matt Cutts relativiert Bedeutung von Social Signals

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Social Signals gelten als wichtiger Ranking-Faktor in Suchmaschinen. Doch wie bedeutend sind sie wirklich? Matt Cutts relativiert nun wieder ihre Bedeutung.

Matt Cutts | Foto: Google Pressefoto

Matt Cutts | Foto: Google Pressefoto

Die wachsende Bedeutung von sogenannten Social Signals gilt als einer der großen Trends im SEO-Bereich. Zu den Social Signals werden Verlinkungen, Shares und Likes (bzw. deren Äquivalente) auf Social Media Plattformen wie Facebook, Twitter und Google+ gezählt.

Es wird angenommen, dass Social Signals ebenso wie Backlinks ein bedeutender Ranking-Faktor bei Google und Bing sind. Mehrere Korrelationsstudien wie von SEOMoz und Searchmetrics stützen diese Annahme. Über das Ausmaß der Bedeutung von Social Signals gibt es jedoch immer wieder Diskussionen (Stichwort Korrelation versus Kausalität).

Im Rahmen einer Q&A-Session auf der SES San Francisco relativierte Matt Cutts nun wieder die Bedeutung von Social Signals. Google ist der Auswertung und Nutzung von Social Signals mit mehreren Problemen konfrontiert:

  • Fehlende Daten:
    Insbesondere bei Facebook fehlt Google der Zugriff auf wichtige Daten. Google hat im Gegensatz zu Bing kein Kooperationsabkommen mit Facebook, daher kann Google nur auf die öffentlich zugänglichen Daten zugreifen. Google bräuchte jedoch Zugriff auf Nutzerprofile, um die Reputation und Authentizität der Signalgeber zu analysieren.
  • Mangelnde Aussagekraft:
    Im Fall von Google+ hätte Google vollständigen Zugriff auf alle benötigten Daten. Doch aufgrund des momentanen Nutzungsniveaus sind die Daten noch zu wenig aussagekräftig. Laut Matt Cutts könnte es sogar noch einige Jahre dauern, bis Google+ ausreichend aussagekräftige Daten liefern kann.

Bereits in jüngerer Vergangenheit hatte Cutts schon mehrfach betont, dass normale Backlinks nach wie vor aus SEO-Sicht wertvoller als Social Signals sind. Wenig überraschend zeigt eine neue Studie, dass es eine Korrelation zwischen Social Signals und Backlinks gibt – was auch eine Ursache für die positive Korrelation zwischen Social Signals und Rankings ist.

Unabhängig vom unmittelbaren Einfluss von Social Signals aufs Ranking sind Social Media Kanäle aber weiterhin in der SEO-Strategie zu berücksichtigen. Denn abseits vom direkten Social Traffic kann eine gelungene Verbreitung über Social Media Kanäle auch zu mehr Backlinks führen, die unbestreitbar ein wichtiger Ranking-Faktor sind und bleiben werden.

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