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Remarketing-Neuerungen und ihre Auswirkungen

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Remarketing ist ein erfolgreiches Werbemittel – und bei Google derzeit schwer in Bewegung. Mit neuen Möglichkeiten über AdWords und Analytics sowie erweiterten Targeting-Optionen erfolgen gerade die aktuellsten Remarketing Neuerung. Doch gibt es noch weitere wichtige Änderungen und Tests.

Remarketing und “ähnliche Zielgruppen”

Mit Remarketing werden klassischerweise ehemalige Besucher der eigenen Website per Anzeigenschaltungen auf fremden Seiten angesprochen. Mit der neuen Targeting-Option “ähnliche Zielgruppen” sind nunmehr auch User erreichbar, die die eigene Site noch nie besucht haben. Bedingung: Sie weisen ein ähnliches Surfverhalten wie die Nutzer der Remarketing-Liste auf.
Grundlage sind Remarketing-Listen mit mindestens 100 Nutzern. Für diese analysiert Google die Online-Aktivitäten innerhalb der letzten 30 Tage. Weisen User im Display-Netzwerk die gleichen Interessen und das gleiche Verhalten wie die Nutzer der Remarketing-Liste auf, so werden sie als ähnliche Zielgruppen definiert.
Sind “ähnliche Zielgruppen” verfügbar, so können sie im Bereich “Remarketing-Listen” angezeigt und auf Anzeigengruppenebene einfach hinzugefügt werden. Zudem wird ein Schätzwert für die Anzahl der potentiell erreichbaren Nutzer angegeben.

Remarketing - ähnliche Zielgruppen

Remarketing – ähnliche Zielgruppen

AdWords Remarketing -Tag “Hauptliste”

Gerade wurde die Möglichkeit für Remarketing im AdWords-Konto neu gestaltet. Bislang war es nötig, für jede Remarketing-Liste ein separates Tag zu implementieren. Nun ist nur noch der Einbau eines einzigen Remarketing-Tags (“Hauptliste”) nötig, bestenfalls auf allen Pages. Das Anlegen der Listen erfolgt dann auf Grundlage der URLs.

Remarketing-Tag in AdWords - Hauptliste

Remarketing-Tag in AdWords – Hauptliste

Neue Listen können nur noch über Website-URLs erstellt werden. Die alten Tags bleiben weiterhin gültig und aktiv, doch können keine weiteren generiert werden. Insofern kann es sinnvoll sein, schon jetzt einen gleitenden Übergang zu schaffen. Um Änderungen auf der Website nur einmalig durchführen zu müssen, bietet sich folgendes Vorgehen an:

  • Die alten Tags werden durch das neue Remarketing- Tag ersetzt.
  • Neue Remarketing-Listen werden auf URL-Basis erstellt und den vorhandenen Kampagnen hinzugefügt. Diese greifen nun entweder auf die alten oder die neuen Listen zu.
  • Sobald in den alten Listen nach Ende der Mitgliedsdauer keine Nutzer mehr geführt werden, können sie aus dem Kampagnen gelöscht und geschlossen werden.

Google Analytics Remarketing

Derzeit läuft ebenfalls der Roll-Out, dass auch über Google Analytics Remarketing gesteuert werden kann. Eine Änderung es Analytics-Codes erspart dann den Einbau des AdWords-Remarketing-Tags, Remarketing-Listen werden im Analytics-Konto erstellt. Diese sind dann im AdWords-Konto sichtbar und verwendbar.

Remarketing in Google Analytics

Remarketing in Google Analytics

Vorteil: Auf diese Weise können nicht nur die Besucher bestimmter Seiten und Bereiche zusammengefasst werden. Vielmehr lassen sich so in Analytics Remarketing -Listen auf Grundlage von Zielerreichungen sowie Messwerten und Dimensionen definieren, die in AdWords (derzeit) noch nicht verfügbar sind:

  • Zielerreichungen wie etwa das Event-Tracking, die Verweildauer oder die Seiten pro Besuch
  • benutzerdefinierte Besucher-Segmente wie etwa Käufer ab einem bestimmten Bestellwert oder Besucher, welche die Site bereits mindestens x-mal besucht haben.

Voraussetzung ist die Verknüpfung des AdWords-Kontos mit Google Analytics. Ebenso müssen Administratoren-Rechte vorliegen.

Remarketing im Such-Netzwerk

Zudem testet Google derzeit, Remarketing auch im Such-Netzwerk einzusetzen. Auf diese Weise ist es möglich, Anzeigen für Ex-Besucher anders auszusteuern als den restlichen Suchenden – angefangen bei speziellen Botschaften bis hin zu gesonderten Bietpreisen.

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